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Elena Strubakis - Portrait Elena Strubakis malt, zeichnet und entwirft seit ihrer Kindheit. Als sie zehn Jahre alt war, bot ihr Oskar Kokoschka an, sie regelmäßig zu unterrichten. Die Lehre musste eineinhalb Jahre später, da die Familie nach Griechenland zog, abgebrochen werden. Dort eignete sie sich die Techniken der traditionellen, griechisch-byzantinischen Malerei an.
 
Ihre Liebe gilt lebenslang der Kunst. Da sie fürchtete, ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten zu können, studierte sie Architektur und wurde Baukünstlerin. Aus den zahlreichen Bauten, die sie plante, zwei Beispiele: Die funktionale Planung und künstlerisch-technische Oberleitung der Ausstattung des IALC-Hospitals in Durban, Südafrika, die die Umsetzung technischer Ansprüche in das afrikanisches Kunst- und Kulturverständnis erforderte, und die funktionale Planung und Raumgestaltung des Hospital of the Future in Sittard, Niederlande, deren Aufgabenstellung die künstlerische Umsetzung eines Hierarchieabbaus beinhaltete. Elena Strubakis ist immer ihrer "alten" Leidenschaft treu geblieben, umfangreich ist ihr malerisches und zeichnerisches Wirken.
 
Elena Strubakis ist eine geschätzte Übersetzerin. Für die im Ephelant Verlag erschienene Übertragung des Werkes "Die Freiheit kam im Mai" ins Deutsche erhielt sie die Übersetzungsprämie 2010 des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur als „Auszeichnung für die besonders gelungene literarische Übersetzung”.

„In der Architektur ist Elena Strubakis für ihre innovatorischen künstlerischen Planungen von Spitälern international bekannt, als Bildende Künstlerin besonders für ihre großflächigen Ölwerke, in denen in Farbgebung, Formgestaltung und Symbolik das Griechische und das Österreichische unverkennbar und die Wirkung der Synthese einzigartig ist.”
Dr. Franz Richard Reiter, Wien