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InCooperationIntegration

Immigration und Emigration in Europa — eine Ausstellung mit Klangstationen von und mit Elena Strubakis und NotAnotherArtist im Bezirksmuseum Landstraße, 1030 Wien

Versteigerungsgebote für die Aktion "Unsere Kunst den Flüchtlingen" können bis 1. Novemer 2015, 18 Uhr per E-Mail abgegeben werden!

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Mit dem Werk in vier Teilen von Kostas Chatzis "To TamTam" und Klangmaterial von NotAnotherArtist — Bildnerische Werke von Elena Strubakis und NotAnotherArtist — Werke in Öl und Mischtechniken sowie eine Collage. "InCooperationIntegration" ist nun eine weitere Folgeausstellung der Ausstellungen "Wien, Punkt 0", die im Jahr 2000 am Wiener Westbahnhof auf dem Europaplatz das Leben von ImmigrantInnen in Wien mittles Fotos und lyrischem Text aufgezeigt hat (Veranstalter: Elsayed Kandil), meiner Ausstellung aus dem Jahre 2005 "Werde, wer du bist" im Café Magdalen im 3. Wiener Gemeindebezirk und den Ausstellungen "Die Menschen dieser einen Welt" (2013) und "Human" (2014) im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen in der St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle im 9. Wiener Gemeindebezirk.
 
Die Ausstellung ist ganz dem Denken Adalbert Stifters gewidmet, den ich hier zitiere:
 
"(...) Das Gesetz der Gerechtigkeit, das Gesetz der Sitte, das jeder geachtet, geehrt, ungefährdet neben dem anderen bestehe, dass er seine höhere menschliche Laufbahn gehen könne, sich Liebe und Bewunderung seiner Mitmenschen erwerbe, dass er als Kleinod gehütet werde, wie jeder Mensch ein Kleinod für alle Menschen ist. Dieses Gesetz liegt überall, wo Menschen neben Menschen wohnen, und es zeigt sich, wenn Menschen gegen Menschen wirken. Es liegt in der Liebe der Ehegatten zueinander, in der Liebe der Eltern zu den Kindern, der Kinder zu den Eltern, in der Liebe der Geschwister, der Freunde zueinander, in der süßen Neigung beider Geschlechter, in der Arbeitsamkeit, wodurch wir erhalten werden, in der Tätigkeit, wodurch man für seinen Kreis, für die Ferne, für die Menschen wirkt, und endlich in der Ordnung und Gestalt, womit ganze Gesellschaften und Staaten ihr Dasein umgeben und zum Abschlusse bringen. Darum haben alte und neue Dichter vielfach diese Gegenstände benützt, um ihre Dichtungen dem Mitgefühle naher und ferner Geschlechter anheim zu geben. (...)"
(aus dem Vorwort zu seinem Werk "Bunte Steine")